50 Mio. EUR Bauinvestitionen fließen nach Stormarn.

Die Anziehungskraft Stormarns ist ungebrochen; das zeigt die unglaubliche Dynamik im Ansiedlungsgeschäft, gibt Detlev Hinselmann, Chef der Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn mbH (WAS) bekannt und zeigt sich mit der erfolgreichen Jahresbilanz der WAS mehr als zufrieden. Nach dem guten Ergebnis des Vorjahres konnten wir 2018 noch einmal drauflegen. Noch kurz vor Weihnachten ist es uns gelungen, einen großen Ansiedlungsvertrag für Braak zu unterzeichnen.

Top-Ergebnis!
17 neue Unternehmen gaben Stormarn den Vorzug, 6 siedelten um, 3 erweiterten ihren Betriebssitz. In Stormarn werden in den nächsten Monaten ca. 50 Mio. EUR für Hochbaumaßnahmen bewegt und investiert. Ein immenses Volumen – jede Investition in den Standort ist wichtig, versichert Hinselmann. Mit ihr gehen Arbeitsplätze und Wertschöpfung einher. 380 Arbeitsplätze sind neu entstanden und 330 durch betriebliche Maßnahmen gesichert worden.

Die Nachfrage der Betriebe für Stormarn ist hoch. Überzeugendstes Kriterium für die Standortwahl der Investoren sich hier niederzulassen, ist die direkte Nähe zur Metropole Hamburg mit seinem Hafen und Flughafen sowie die zentrale Lage in der Metropolregion Hamburg mit guten Verkehrsverbindungen in alle Richtungen, bestätigt der Chef der WAS. Selbstverständlich überzeugen auch die preisgünstigen baureifen Gewerbeflächen, die wir vorhalten sowie die moderaten Steuersätze, hebt er hervor. Darüber hinaus stimmen die „weichen Faktoren“: geballte Fachkompetenz, verlässliche Beziehungen, der hohe Imagefaktor Stormarns, die ausgezeichnete Wohn- und Lebensqualität. Ausgestattet mit diesen Pluspunkten zieht Stormarn seit Jahrzehnten Unternehmen aus allen Regionen an. 2018 war die Zahl der Ansiedlungen von außerhalb des Kreises und Schleswig-Holsteins besonders hoch. Für uns ist das ein Vertrauensbeweis in den Wirtschaftsstandort, macht Hinselmann deutlich.

Kurze Entscheidungsprozesse, die geringe Bürokratie ermöglichen unseren Unternehmen eine rasche Marktumsetzung ihrer Ideen. Sie schaffen die Zukunft!

Die hohe Ansiedlungsdynamik in Stormarn trägt noch einmal deutlich zur Erwerbstätigkeit bei – wir sprechen derzeit von Vollbeschäftigung (2,9 % Arbeitslosenquote), attestiert Hinselmann. So bewertet auch Landrat Dr. Henning Görtz, Aufsichtsratsvorsitzender der WAS, die positive Meldung zur Arbeitslosenquote in Stormarn. Erstmals steht die „2“ vor dem Komma. Wir können alle gemeinsam stolz auf diese Zahl sein, denn sie steht für ein vorbildliches Zusammenwirken von Wirtschaft, Politik, Kommunen, Wirtschaftsförderung und Arbeitsagentur wie auch Jobcenter.

Eine gute Konjunktur sorgt natürlich auch für einen anhaltend hohen Personalbedarf. Dies ist für uns verpflichtend, alle Hebel in Bewegung zu setzen, betont Hinselmann, Fachkräfte zu generieren und uns ganz bewusst auf Nachwuchsarbeit zu konzentrieren. Unsere Unternehmen brauchen Fachkräfte, um ihre wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. 
Diese leistungsstarken Unternehmen aus Handel, Dienstleistung, Produktion und Handwerk, alteingesessene Betriebe, aufstrebende Jungunternehmer fundamentieren den wirtschaftlichen Erfolg in unserer Region. Daher ist für uns das Schlüsselwort „Vorsorge“. Standortsicherung und -entwicklung hat oberste Priorität – unsere Kernaufgabe als Wirtschaftsförderer! Für die kommenden Jahre stellen wir bereits die Weichen an mehreren Standorten.

In Trittau, Reinbek sowie Barsbüttel arbeiten wir mit Hochdruck daran, bestehende Gewerbegebiete zu verdichten und durch Arrondieren der Flächen optimal zu nutzen. Ortsansässige Betriebe zeigen großes Interesse am Standort zu bleiben und ihren Firmensitz zu erweitern, bestätigt der WAS-Chef. Das ist unser Auftrag. 

Am Standort Hammoor beginnen wir in diesem Frühjahr mit einem Investorenauswahlverfahren, informiert Hinselmann. Unser Ziel ist, geeignete Konzepte und Entwurfslösungen der Investoren zu identifizieren. An die Planung wird ein hoher gestalterischer und funktionaler Anspruch gestellt. Im April/Mai 2019 wird der Investor feststehen!

Ein Highlight im Frühjahr 2018 war für uns die Erschließung – Ahrensburg Beimoor-Süd, 2. BA – eines unserer größten Gewerbegebiete in Stormarn. Die Nachfrage ist sehr gut. Sieben Verträge wurden bislang in dieser kurzen Zeit unterzeichnet (vorwiegend aus Produktion und Handel) und einige interessante Firmen stehen schon in der „Pipeline“.

Unser gemeinsames Vorhaben, das „Interkommunale länderübergreifende Gewerbegebiet“ (ILG) mit Hamburg/Wandsbek ist auf einem guten Weg, versichert der WAS-Geschäftsführer. Wenn alles planmäßig läuft, könnten wir im Frühjahr 2020 erste baureife Grundstücke anbieten. Der hochwertige Gewerbepark hat Vorbildfunktion, denn es ist bundesweit keine geübte Praxis interkommunal und länderübergreifend zu entwickeln, hebt er hervor. Die Besonderheit liegt darin, dass parallel zur Gewerbeflächenentwicklung ein Stationenkonzept, die „Große Heide“, erarbeitet wird. Man wird den Landschaftsraums für Erholung und Naturschutz zwischen Wandsbek, Stapelfeld und Barsbüttel unter ökonomischen, ökologischen und sozialen Kriterien aufwerten.
So ist vorgesehen, den Flächenverbrauch durch unterirdisch verlegte Kfz.-Stellplätze zu reduzieren. Dachbegrünungen vorzunehmen. Vorhandene Knickstrukturen beizubehalten, erläutert der Wirtschaftsförderer. Die Wärmeversorgung erfolgt durch ein Fernwärmenetz – gespeist aus der Prozesswärme der Müllverbrennung. Die gesamte Entwicklung dieses Areals unterliegt umwelt- und naturschutzverträglichen Kriterien. Man könnte sagen „Gewerbegebietsentwicklung im Landschaftsraum“. Ein derartiges Projekt hat es in Stormarn noch nicht gegeben. Es bestehen gute Aussichten, dass die „Große Heide“ ein Leitprojekt der Metropolregion Hamburg wird.

Hinselmann: Stormarn profitiert von seiner Vielseitigkeit. Lebenswert und wirtschaftsstark. Tolle Unternehmen sorgen für eine stabil aufgestellte Wirtschaft. Hier erwartet den Menschen ein chancenreicher Arbeitsmarkt mit perfekten Bedingungen – ein moderner Wirtschaftsstandort in Bewegung!
Das Miteinander bedeutet nicht nur die hervorragende Arbeit meines Teams, sondern insbesondere auch das konstruktive und verlässliche Miteinander mit unseren Geschäftspartnern, Investoren, Kommunen, Kooperationspartnern sowie den Vertretern des Landes. Sie alle haben einen Anteil an unserem Erfolg.